Es ist das klassische Duell im CRM-Bereich: Der „Alleskönner“ gegen den „Spezialisten“. Während HubSpot oft als die eierlegende Wollmilchsau des Marketings und Vertriebs gefeiert wird, hat Pipedrive eine treue Fangemeinde, die auf die radikale Fokussierung auf den Abschluss schwört.
Hier sind 7 Gründe, warum Pipedrive für Teams mit einem reinen Sales-Fokus oft die Nase vorn hat:
1. Visualisierung als Kernfeature (Nicht als Add-on)
Pipedrive wurde von Verkäufern für Verkäufer gebaut. Das gesamte Interface ist um die Pipeline-Ansicht herum konstruiert. In HubSpot fühlt sich die Pipeline oft wie eine von vielen Datenbank-Ansichten an. Bei Pipedrive siehst du sofort, wo Deals stagnieren – die visuelle Klarheit sorgt dafür, dass kein Abschluss im „Nirgendwo“ verschwindet.
2. Konsequentes Activity-Based Selling
Erfolg im Vertrieb ist meistens Mathematik: Mehr Aktivitäten führen zu mehr Abschlüssen. Pipedrive zwingt dich (auf eine nette Art), jedem Deal eine nächste Aktivität zuzuweisen. Sobald eine Aufgabe erledigt ist, wirst du sofort gefragt, was als Nächstes ansteht. HubSpot bietet das zwar auch, aber in Pipedrive ist diese Logik tiefer im Workflow verwurzelt.
3. Geringere Komplexität (Time-to-Value)
HubSpot ist mächtig, aber diese Macht erkauft man sich mit Komplexität. Die Einrichtung von HubSpot kann Wochen dauern und oft ist ein spezialisierter Admin nötig. Pipedrive ist in der Regel innerhalb weniger Stunden einsatzbereit. Für Sales-Teams, die keine Lust auf „Software-Schulungen“ haben, ist das ein riesiger Pluspunkt.
4. Preisstabilität und Vorhersehbarkeit
Das Pricing von HubSpot ist berüchtigt für den „Hockeyschläger-Effekt“: Der Einstieg ist günstig (oder kostenlos), aber sobald man Funktionen wie Automatisierungen oder mehr Kontakte benötigt, explodieren die Kosten oft massiv. Pipedrive bietet ein lineares, transparentes Preismodell, bei dem du nur für die Sales-Features zahlst, die du auch wirklich nutzt.
5. Keine Ablenkung durch „Marketing-Bloat“
In HubSpot navigierst du ständig zwischen Marketing-Hubs, Service-Hubs und CMS-Funktionen. Wenn dein Ziel darin besteht, 50 Calls am Tag zu machen und Deals zu closen, kann dieser Overhead ablenken. Pipedrive ist ein schmales, schnelles Werkzeug, das genau eine Sache will: dir beim Verkaufen helfen.
6. Überlegene Mobile App für den Außendienst
Während HubSpot mobil sehr datenlastig ist, ist die Pipedrive-App darauf optimiert, unterwegs schnell Notizen zu machen, Anrufe zu loggen und den nächsten Termin zu planen. Die Usability auf dem Smartphone ist für Sales-Profis, die viel unterwegs sind, oft intuitiver.
7. Einfache Customization
In Pipedrive lassen sich benutzerdefinierte Felder und Phasen in Sekunden anpassen. HubSpot bietet zwar enorme Tiefe (bis hin zu eigenen Objekten), aber die Konfiguration ist oft „klobiger“. Pipedrive erlaubt es dem Sales-Manager, den Prozess agil anzupassen, ohne die IT-Abteilung rufen zu müssen.
Vergleich auf einen Blick
| Feature | Pipedrive | HubSpot |
| Fokus | Pure Sales Performance | All-in-One (Marketing/Sales/Service) |
| Lernkurve | Sehr flach (einfach) | Mittel bis steil |
| Einrichtung | Stunden | Tage bis Wochen |
| Pipeline-Ansicht | Exzellent & Zentral | Gut, aber Teil eines großen Ganzen |
| Ideal für | KMU & reine Sales-Teams | Skalierende Firmen mit Marketing-Fokus |
Ein kleiner Realitätscheck: Wenn dein Unternehmen extrem eng verzahntes Inbound-Marketing betreibt und ihr eine kostenlose Basisversion für 500 Mitarbeiter sucht, ist HubSpot unschlagbar. Wenn du aber ein Team hast, das aktiv jagt (Outbound) und eine übersichtliche „Abschluss-Maschine“ braucht, ist Pipedrive meist die klügere Wahl.
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